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TITAN Kofferwerk GmbH nutzt die Insolvenzordnung für Sanierungszwecke

Geschäftsführung plant voraus und geht mit ausgearbeiteten Sanierungskonzept in das Insolvenzverfahren


Penzberg, den 14. April 2011 – TITAN Kofferwerk GmbH, einer der führenden deutschen Markenhersteller für Reisgepäck mit Sitz in Penzberg/Bayern, hat am 14. April Insolvenzantrag gestellt. TITAN war nach einer finanzielle Schieflage, die sich aus der Verlagerung der Hartschalenproduktion von China nach Deutschland im Vorjahr 2010 ergeben hatte, darauf angewiesen, sich mit neuen Finanzmitteln auszustatten. Nachdem sich abzeichnete, dass der neue Investor - für den man sich entschieden hatte - seine vertraglichen Zusagen nicht erfüllen wird, war damit auch keine Grundlage mehr für die Banken gegeben, neue Kreditmittel als Sanierungskredit zur Verfügung zu stellen. Der Insolvenzantrag war damit unabwendbar, kam aber nicht unvorbereitet.

 

Auf Initiative der Lead-Bank von TITAN und der ihr nahestehenden Beteiligungsgesellschaft war MPI bereits im Vorfeld einer drohenden Insolvenz von der Geschäftsführung eingeschaltet worden, um ein Sanierungskonzept zu entwickeln, dass eine Fortführung auch in der Insolvenz ermöglicht - also Plan B. MPI hat als planerfahrener Sanierungsspezialist gemeinsam mit dem Management der TITAN ein umfassendes Sanierungskonzept entwickelt, das im Rahmen des Insolvenz(plan)verfahrens in Abstimmung mit dem (vorläufigen) Verwalter und einem Investor vom Management der TITAN zügig umgesetzt werden soll.

 

Berater: Dem Team der MPI, das den Sanierungsplan erarbeitet hat, gehörten an: Peter Reinhardt, RA Henrik Teiwes, Dr. Jan Lessing und Bijan Parwini.

 

siehe auch Presseveröffentlichung von TITAN